Wege der Versorgung von PatientInnen mit Cannabis

 

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Wir sehen es als sinnvoll an Patienten zu erlauben sich ihren Arzneihanf selbst zu züchten. Für Patienten, die nicht selbst anbauen können oder wollen, soll es möglich sein sich in Vereinen (CSCs) zu organisieren und ihr Cannabis non-profit zu erzeugen und abzugeben. Cannabis Social Clubs bestehen aus Mitgliedern (Patienten), die den Anbau einer begrenzten Menge Cannabis für ihren Eigenbedarf organisieren. Dadurch wird ein geschlossener Kreislauf zwischen Erzeugern und Patienten geschaffen, der bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit, Transparenz und Rechenschaftspflicht erfüllt. Hierfür müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen erst geschaffen werden.

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Wir sind der Meinung, dass es in Österreich möglich sein sollte, natürliches medizinisches Cannabis aus der Produktion der AGES über Apotheken nach ärztlicher Verordnung an Patienten abzugeben. Die AGES produziert bereits, rechtlich gedeckt, Cannabis in Österreich. Dies stellt in unseren Augen die sicherste Methode zur Versorgung von kranken Menschen (vor allem Geriatrie- und Palliativpatienten) mit sauberem medizinischem Cannabis dar (vgl. fiktives Medikament „Cannamed“).

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Eine Liberalisierung des Handels mit medizinischem Cannabis unter staatlicher Kontrolle nach dem Vorbild Colorados, Washington oder Uruguay wäre ein weiterer möglicher Weg um Patienten zu versorgen. Natürlich wäre auch hierzu eine Gesetzesänderung notwendig.

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Im Endeffekt ist es für Cannabispatienten unerheblich wie sie ihr Cannabis bekommen, wichtig ist nur dass es von kontrollierter Qualität und legal für sie ist.