THC und CBD gegen Fieberblasen und Co.

Wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte lassen Hoffnung aufkommen, dass Cannabis bei Fieberblasen und Genitalherpes zu Linderung und schnellerer Abheilung der Ausschläge verhilft. Damit kommt eine veritable Alternative zu den dafür meist verschriebenen, aber erwiesenermaßen mutagenen und fallweise starke Nebenwirkungen verursachenden Cyclovir-Stoffen in Sicht.

Wirkung seit 1980 belegt

Bereits seit den 1980er Jahren wurden immer wieder Studien mit dem Cannabis-Wirkstoff THC und seine Wirkung zur Behandlung von Herpes gemacht. Beständig waren dabei erstaunliche Erfolge zu beobachten. Bei den Versuchen, selbstverständlich nur in vitro, d. h. im Reagenzglas durchgeführt, weil THC am Menschen ja nicht angewendet werden durfte, zeigte sich eine enorm starke Wirkung: Das Herpes-Virus wurde von dem THC schlichtweg daran gehindert, sich weiter zu vermehren. Hier einige Studien, die diese Ergebnisse erbracht haben:

Studie 1980 – THC verhindert die Vermehrung von Herpes 1 und 2

Studie 1991 – THC unterdrückt Herpes simplex

Studie 2004 – THC verhindert Herpes-Vermehrung

Was ist Herpes?

Herpes ist unheimlich lästig. Wer es einmal hat – oft bereits im Mutterleib „ererbt“ – wird es nie wieder los. Das Virus sitzt in unseren Genen, schlafend, und bricht dann aus, wenn Stress das allgemeine Befinden verschlechtert und die Immunfunktion herabsetzt. Es missbraucht unsere eigenen Zellen, um darin binnen kurzer Zeit Milliarden von Kopien seiner selbst zu „backen“. Dann kriegen wir, wenn wir Glück und Herpes simplex 1 haben, brennende, schmerzene Bläschen an den Lippen und im unteren Gesichtsbereich. Haben wir Pech und Herpes simplex 2, dann überzieht das Virus unseren Genitalbereich mit einem üblen, brennenden Ausschlag. Bis zu zwei Wochen kann es in beiden Fällen dauern bis zur vollständigen Genesung. Mehr Herpes-Info im Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs.

Gängige Stoffe gegen Herpes-Viren

Gegen Viren ist die Schulmedizin bis heute leidlich machtlos und kann sie bestenfalls im Zaum halten. Bei Herpes dienen dazu die Stoffe Aciclovir (z. B. in Zovirax-Creme enthalten) sowie Famciclovir und Valaciclovir. Ersteres wird bei höheren Dosen mit mentalen Problemen bis hin zu Horror-Halluzinationen in Verbindung gebracht, häufiger mit Übelkeitsanfällen, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall (siehe Wikipedia). Allgemein werden diese Stoffe allerdings gut vertragen. Obwohl sie nachweislich chromosomal mutagen sind (sie bauen sich wie die Herpes-Viren selbst in unsere Erbsubstanz DNS ein), weshalb sie in der Schwangerschaft nicht empfohlen werden, kann man sie meist bedenkenlos einsetzen. Der Erfolg hängt vor allem von der frühzeitigen Erkennung eines beginnenden Herpes-Ausbruchs ab. Wer früh Zovirax auf die betroffene Stelle an den Lippen (oder anderswo) aufträgt, hat eine gute Chance, dass Bläschen oder Ausschläge sehr klein ausfallen und nach wenigen Tagen wieder abgeheilt sind.

Cannabis als Alternative zu Aciclovir

Wer nach einer pflanzlichen, ungiftigen, nicht mutagenen Alternative zu Aciclovir und Co. sucht, wird in der Apotheke kaum fündig. Allerdings häufen sich in letzter Zeit immer mehr Berichte darüber, dass auch CBD eine vorteilhafte Wirkung bei Fieberblasen und Co hat. Das wäre nicht überraschend: Generell wird Cannabis und cannabinoidhältigen Ölen, die heute legal am Markt erhältlich sind, eine besonders für dermatologische Probleme hilfreiche Wirkung nachgesagt. Aber bezüglich CBD können wir von der ARGE CANNA tatsächlich sogar auf zwei persönliche Erfahrungsberichte zurückgreifen: Zwei Mitglieder der ARGE CANNA, die einige Male pro Jahr mit Fieberblasen (Herpes simplex 1) zu kämpfen haben, setzen dagegen bereits seit geraumer Zeit CBD-Öle ein. Und es hat sich gezeigt, dass besonders CBDA-lastige Öle eine überraschend starke und schnelle Erleichterung bei Fieberblasen bringen. Das Öl der Firma BioBloom mit 6% CBD ist besonders stark CBDA-hältig und wirkte in besagten persönlichen Selbstversuchen bisher am besten.

Selbstversuch ist übrigens auch das einzige, was Herpes-Patienten mit Interesse an der diesbezüglichen Wirkung von CBD derzeit übrig bleibt – Arzt, Apotheke und Behörde helfen da nicht. Geeignete Produkte hierfür hat die ARGE CANNA geprüft und zertifiziert – HIER werden sie aufgelistet.

Wer einen Selbstversuch durchführt, möge sich bitte die Zeit nehmen und uns darüber berichten – HIER gibt es Gelegenheit dazu!



2 Antworten zu “THC und CBD gegen Fieberblasen und Co.”

  1. Gerry sagt:

    Die Gürtelrose ist übrigens auch Herpes (Herpes Zoster) und zwar die übelste Form davon! Diese ist äußerst schmerzhaft und kann, wenn sie im Ohr auftritt, zum Erblinden führen!

  2. Bablofil sagt:

    Thanks, great article.

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