Der „AC-Tropfen“

Das unabhängige Gütesiegel der ARGE CANNA für cannabinoidhaltige Produkte
seit 2016

 

Erklärung MIKROORGANISMEN

Es geht bei der Analyse der Belastung mit Mikroorganismen in der Pflanzensubstanz hauptsächlich um Schimmelpilze bzw. -sporen und Fäkalbakterien. Beides kann auch nach der Extraktion durch Verunreinigungen aus der Luft in das Produkt eingeschleppt werden.

Da Mikroorganismen zu jedem Zeitpunkt der Existenz eines Produkts von außen eingeschleppt werden können, muss jede Charge jedes Produkts darauf überprüft sein und die Belastung muss in vertretbarem Rahmen sein, um die Zertifizierung mit dem AC-Tropfen zu erhalten.

Es gibt für Cannabis keine fix festgelegten Schwellenwerte seitens der EU oder der Nationalverwaltung. Erhoben werden in unserer Analyse:

E.Coli (Fäkalbakterien)
Enterobacteriaceae (Darmbewohner)
Aerobe Mikroben (Fäulnisbakterien)
Hefen und Schimmelpilze

Im geeignetsten Fall ist nichts davon feststellbar.

Grenzwerte gibt es keine für den Aerobic Plate Count APC, der sich der Gesamtzahl der Kulturen von Mikroorganismen (MO) annähert, die sich bilden, wenn das Produkt bei 30 Grad Celsius zwei Tage in einer mit Nährlösung gefüllten Petrischale warm gehalten wird.

Der bei manchen Proben hohe Gehalt an kulturfähigen MO ist nicht überraschend bei einem Naturprodukt, das schonend (oder gar nicht) behandelt wurde, sodass die natürlich darin lebenden MO nicht zerstört werden.

Beispiele für APC in Nahrungsmitteln:

Salat vom Take-Away-Restaurant: 10.000-100.000
Abgepackte Hühnerteile: 100.000
Walnüsse: 31.000 – 2.000.000

Ein hoher APC ist quasi normal für unbehandelte Naturprodukte, für Extrakte umso mehr.

 


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