Cannabinoide

Cannabinoide sind Transformationsprodukte und synthetische Analoga einiger Terpenphenole, die hauptsächlich, aber nicht wie bisher angenommen ausschließlich, in der Hanfpflanze  gefunden wurden. Die Erforschung von Cannabinoiden führte zur Entdeckung des Endocannabinoid-Systems.

Körpereigene Substanzen, die ähnliche pharmakologische Eigenschaften haben, werden Endocannabinoide genannt. Cannabinoide kommen in jedem lebenden höheren Tier über der Stufe von Polypen und Molluskeln vor, mit Ausnahme der Insekten. Mütter geben ihren Babys eine Ladung Cannabinoide mit der Muttermilch mit. Die im Cannabis enthaltenen Phytocannabinoide haben teilweise entgegengesetzte Wirkungen: Einige Cannabinoide sind unter anderem Agonisten der Cannabinoid-Rezeptoren CB1/CB2, andere äußern hingegen entweder keine Affinität oder sind Antagonisten.

Cannabinoide welche nur in Pflanzen vorkommen werden Phytocannabinoide genannt. Die Hanfpflanze enthält mindestens 113 Phytocannabinoide, die bisher in keiner anderen Pflanze entdeckt wurden. Welche Anteile der Cannabinoide in Cannabis vorhanden sind, variiert stark in Abhängigkeit von Faktoren wie Genetik, Anbaubedingungen, Lagerbedingungen oder geographischer Herkunft.

Endocannabinoide
natürlich im Körper produziert, sie spielen eine wichtige Rolle bei der allgemeinen Gesundheit (Anandamid, 2-AG, etc.)

Phytocannabinoide
gewonnen aus Cannabis, können Mangel an Endocannabinoiden entgegnen (THC, CBD, etc.)

Synthetische Cannabinoide
chemisch synthetisiert, ähnliche Wirkungen wie Endo- bzw. Phytocannabinoide (AM-1220, JWH-018, etc.)

 

Übersicht von Cannabinoiden und ihren Wirkweisen | aus unserem Flyer


 

Übersicht von Cannabinoiden – roh, erhitzt, gereift | von Elemental Wellness 

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