Krankengeschichten

PTBS, ADHS, Morbus Cron, COPD, Bulimie, Borderline

Krankengeschichte

Frau ClJ

PTBS, ADHS, Morbus Cron, COPD, Bulimie, Borderline

Welche Beschwerden oder Krankheiten behandeln Sie mit Cannabis?

Borderline-Syndrom. Missbräuche seit Kindheit an sexueller wie psychischer und körperlicher Gewalt, acht Abhängigkeitsbeziehungen, Alkohol und Tabletten, Kokain etc. überlebt. Muskelspastiken, Schlafprobleme, innerliche Unruhe / ADHS, manisch hyperaktiv körperlich wie geistig. Bulimie: Habe dadurch ein besseres Verhältnis zum Essen bekommen und behalte es bei mir. Soziophobie ist erträglicher. Rückenschmerzen viel leichter – oft gar keine. Morbus Cron – stand immer unter Dauerentzündungen, damit bekomme ich es gut in Griff. COPD. Posttraumatische Belastungsreaktion. Die Claustrophobie ist besser. Panikzustände einfacher oder gar nicht vorhanden. Innere Aggressivität ist extrem abgeschwächt. Meinen Reizdarm gehts besser. Magenschmerzen sind auf ein Minimum reduziert. Meine zig Zwangsstörungen, die letztendlich immer gegen mich gerichtet waren, quälen mich nicht mehr 24 Stunden, ich kann sie kontrollieren und nicht mehr sie mich. Cannabis bringt meine gesamte Seele und Körper mehr ins Gleichgewicht, lässt mich menschlicher fühlen und sein.

Wie wirkt sich Cannabis auf Ihre Beschwerden aus?

siehe oben

Welche Nebenwirkungen hat Cannabis für Sie?

Dass ich als kriminell gelte, dass ich aufgehalten, verfolgt und genötigt werde, monatelang meine Medizin nicht zu nehmen, da sie mir sonst mit Führerscheinentzug drohen, was für mich absolut 100%igen sozialen Rückzug bedeutet.

Welche Vorteile und welche Nachteile hat die Cannabis-Medikation Ihrer Meinung nach?

Keine Nebenwirkungen auf medizinischer Ebene. Millionenn werden von uns wegen Cannabis kriminell gemacht und wir werden genötigt, uns bewusst mit Medikamenten kaputt zu machen – ganz legal.
Einnahmeform:
Blüten-Vaporizieren, CBD-Öl
Menge:
Öl 2 bis 3 mal täglich, Vaporizieren über den ganzen Tag verteilt
Dauer der Medikation:
Seit 17 Jahren, die letzen 6 Jahre Cannabis-Patientin und durchgehend eingestellt.

Diese persönliche Erfahrungsgeschichte dient ausschließlich Informationszwecken. Die hier beschriebenen Erfahrungen sind individuell und lassen keine allgemeingültigen Rückschlüsse auf andere Personen oder Krankheitsverläufe zu.