Krankengeschichten

Querschnittslähmung

Krankengeschichte

Herr K.

Querschnittslähmung

Welche Beschwerden oder Krankheiten behandeln Sie mit Cannabis?

Ich habe eine komplette Querschnittslähmung von TH4 abwärts und eine Syringomyelie von HW 2-6 (Flüssigkeitsfüllung in der Wirbelsäule). Durch die Lähmung entstehen starke Spastiken im Rumpf und den Beinen und durch die Syringo habe ich im linken Arm kein kalt/warm Gefühl und auch das Schmerzempfinden ist beeinträchtigt. Habe an beiden Armen einen eingeklemmten Ulnaris im Ellenbogen und daraus entseht in den letzen 3 Fingern ein Taubheitsgefühl. Behandeln tu ich somit mit Cannabis: Nervenschmerzen Schmerzen Spastiken

Wie wirkt sich Cannabis auf Ihre Beschwerden aus?

Spastiken – sehr gut Schmerzen – sehr gut Nervenschmerzen – gut, vorrausgesetzt es ist die richtige Sorte (Anm.: gemeint ist, habe ich die falsche Sorte, kann es passieren, dass ich noch mehr Nervenschmerzen bekomme.

Welche Nebenwirkungen hat Cannabis für Sie?

Ich könnte keine Nebenwirkungen feststellen. Am Anfang ev. das Müdigkeitsgefühl – legt sich jedoch bei fortlaufender Medikation nach ca. 1 Woche.

Welche Vorteile und welche Nachteile hat die Cannabis-Medikation Ihrer Meinung nach?

Cannabis wirkt bei mir schmerzlindernd, enstpannend, beruhigend … hier könnte ich sehr viel aufzählen. Nachteile: die geringe und schwierige Verfügbarkeit in Österreich – und sonst nichts!!
Einnahmeform:
Verdampfen, essen und in flüssiger Form (RSO, BHO, WAX …) alles was man nicht Rauchen muss, Ausnahme ist das Pur-Rauchen (mache ich jedoch nur, wenn es nicht anders geht).
Menge:
Die Mengen kann ich nicht genau sagen, es kommt auf die jeweilige Situation an, aber es ist recht viel.
Dauer der Medikation:
Seit ca. 15 Jahren und seit ca. 10 Jahren zu medizinischen Zwecken

Diese persönliche Erfahrungsgeschichte dient ausschließlich Informationszwecken. Die hier beschriebenen Erfahrungen sind individuell und lassen keine allgemeingültigen Rückschlüsse auf andere Personen oder Krankheitsverläufe zu.