Anwendung
 
Cannabis als Medizin
 
Cannabis bzw. die 483 (bis jetzt bekannten) Inhaltsstoffe der Hanfpflanze (u.A. 85 Cannabinoide, Terpene, usw…) weisen ein therapeutisches Potential auf, das über die nachfolgend beschriebenen Anwendungsmöglichkeiten weit hinausgeht. Der medizinische Kenntnisstand zu den verschiedenen Anwendungsgebieten von Cannabis ist zurzeit noch relativ uneinheitlich. Die bestehende Gesetzeslage behindert breitere medizinische Forschung.
 
 
Medizinische Einsatzmöglichkeiten der Cannabispflanze (durch Studien belegte, durch Patienten erwähnte, sowie historisch beschriebene).
 
Körperliche Leiden
 
  • Anorexia Nervosa – Eine klinische 3-Jahres-Studie von 2013 bestätigt die Wirksamkeit von Cannabis zur Appetitsteigerung bei Patienten mit der Essstörung Anorexia nervosa.
  • Studie dazu (Anorexia_Nervosa.pdf)
  • Kachexie
  • Magen-Darm Beschwerden
  • ADHS
  • Dystonie
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Chronische Schmerzen 
  • Polyneuropatien
  • Fibromyalgie 
  • (Studie_LKH_Klagenfurt_Fibromyalgie)
  • Migräne
  • Glaukom – Cannabis senkt einen erhöhten Augeninnendruck um bis zu mehr als 50 %, im Durchschnitt um 20-30 %. Konventionelle Mittel gegen das Glaukom (grüner Star), das zur Erblindung führen kann, werden von den Patienten oft schlecht vertragen. Operationen zum Erhalt der Sehfähigkeit sind nicht immer möglich bzw. erfolgreich.
  • Asthma
  • Morbus Crohn
  • Epilepsie –  Seit dem Mittelalter ist bekannt, dass Epilepsie mittels Cannabis behandelt werden kann. Epidemiologische Studien zeigten, dass die Einnahme von Cannabinoiden das Risiko für das Auftreten epileptischer Anfälle mindert. Schon 1980 zeigte eine prospektive, randomisierte Doppelblindstudie, dass bei einigen Patienten eine gute antikonvulsive Wirkung auftrat. Neuere Studien ergaben, dass Cannabinoide krampfhemmend wirken und somit bei Epilepsie vorbeugend eingenommen werden können. 
  • Dravet Syndrom
  • AIDS/HIV
  • Appetitlosigkeit und Abmagerung bei HIV/Aids
  • Morbus Parkinson
  • Muskelspasmen
  • Querschnittlähmung 
  • o   Multiple Sklerose
  • Morbus Alzheimer
  • appetitsteigernden Effekt und Abnahme des verwirrten Verhaltens
  • Krebs
  • Übelkeit und Erbrechen bei Krebschemotherapie
  • 42 seriöse medizinische Studien welche die antikarzinogenen Wirkungen von Cannabinoiden auf Krebszellen belegen: 
  • Dr. Manuel Guzman Professor für Biochemie & Molekularbiologie, sowie Dr. Christina Sanchez, Molekularbiologin an der Universität Madrid und ihr Team haben die Mechanismen, wie Cannabis Krebszellen bekämpft in den letzten 14 Jahren erforscht. Mehrere Universitäten und etliche medizinische Forschungseinrichtungen bzw. Forscher und Mediziner weltweit stützen diese Forschungsergebnisse und forschen selbst Teils schon seit über 20 Jahren an der Wirkungsweise von Cannabis auf Tumorzellen aller Art, mit in den letzten Jahren immer wieder publizierten aufsehenerregenden Ergebnissen. Auf diesem Video erklärt Frau Dr. Christina Sanchez wie die Cannabinoide THC & CBD Krebszellen bekämpfen: 
 
Psychische Leiden (teilweise durch schwere körperliche Leiden verursacht)
 
  • Posttraumatisches Belastungssyndrom
  • Tourette-Syndrom
  • Depressionen
  • Bipolare Störung
  • Opiat- und Alkoholentzug: 
  • Beruhigung, Stimmungsaufhellung, Schmerzlinderung, Antiemetik
 
Studien
 
 
Rick Simpson
  • Krebspatienten aus aller Welt, zum Teil solche die von den Ärzten bereits aufgegeben wurden, berichten dass sie sich selbst mit Cannabisblüten-Öl (Rick Simpson Oil) geheilt haben. Bestätigungen von behandelnden Medizinern zu diesen Selbstheilungen finden sich im Internet zuhauf und es werden immer mehr. Hierzu gibt es eine Dokumentation über den 64-jährigen Kanadier Rick Simpson und seiner „Phoenix Tears Foundation“, der sich selbst mit konzentriertem Cannabisblüten-Öl von Hautkrebs geheilt und bereits über 5000 betroffenen Menschen in aller Welt geholfen haben soll. Der Film heißt “Run from the cure” und findet sich hier: 


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