Regionaler Schulterschluss will CBD als Nahrungsmittel

Weil die EU-Kommission droht, CBD als Suchtgift einzustufen und damit eine EU-weit bestens etablierte Branche zu kriminalisieren, startet ein Zusammenschluss österreichischer Pioniere der Cannabis-Branche eine regionale Aufklärungskampagne, während sich zeitgleich ein Verbund praktisch aller Hanf-Branchenverbände weltweit gegen das Vorhaben der EU erhebt und gemeinschaftlich Widerstand leistet.

Widerstand gegen den Pharma-Kniefall der EU-Kommission

Die Europäische Hanfbranche in Gestalt der EIHA hat gemeinsam mit den britischen, kanadischen, US-amerikanischen, lateinamerikanischen, asiatischen, mongolischen, japanischen, australischen und neuseeländischen Hanfbranchen-Verbänden eine Grundsatzerklärung veröffentlicht und ein internationales Positionspapier der Hanfindustrie herausgegeben, dessen Kernsatz ist: Nutzhanf ist ein landwirtschaftliches Produkt und keine Droge. Die genauen Hintergründe finden sich weiter unten in diesem Artikel. Die Erklärung kann HIER NACHGELESEN WERDEN.


Bitte unterschreiben auch Sie die Initiative #CBDbleibt unter www.cbdbleibt.at

Kampagnenstart von #CBDbleibt in Österreich

Die führenden Player der Hanfbranche in Österreich stützen diese globale Initiative nicht nur, sie haben damit einhergehend eine Kampagne ins Leben gerufen, um CBD auch auf regionaler Ebene in jenen Status zu bringen, den das herausragende Cannabinoid sich längst mit unzähligen wissenschaftlichen Beweisen verdient hat: Als natürliches, wohltuendes, regionales und nachhaltiges Produkt soll CBD in den Handelsalltag integriert werden – darum geht es bei der Kampagne mit dem Namen #CBDbleibt.

Ziele der Kampagne

➢ Information und Aufklärung über CBD abseits der Anti-Propaganda der EU-Kommission;
➢ CBD als Lebensmittel zu positionieren, das dem Wohlbefinden gut tut;
➢ Hanf als wichtigen Wirtschaftsfaktor zu präsentieren;
➢ Menschen zu aktivieren, sich gegen die Illegalisierung von CBD auszusprechen;
➢ Mitglieder der Österreichischen Bundesregierung davon zu überzeugen, dass CBD kein Suchtmittel ist, und damit den Wirtschaftsstandort und unsere LandwirtInnen zu stärken.

MitstreiterInnen gesucht

Die neue Kampagne steht kurz vor der Publikation und die ARGE CANNA freut sich, bereits im Vorfeld die Infos veröffentlichen zu können. Masterminds sind Branchengröße wie Medihemp/Deep Nature Project, BioBloom, Cannhelp, MAGU oder CBDnol, auch der österreichische Branchenverband WVCA ist involviert. Wie erfolgreich die Kampagne sein wird, liegt aber wie immer an der Finanzierung. In diesem Sinne sind alle in Österreich tätigen Unternehmen, die mit CBD zu tun haben – Apotheken, Reformhäuser, Naturkostläden, Hanfshops, Growshops etc., – herzlichst eingeladen, sich der Kampagne anzuschließen. Kleinunternehmer können dies bereits ab 500 Euro tun. Das entsprechende Formular gibt es HIER ZUM DOWNLOAD.

Rückfragen zu #CBDbleibt an
Sebastian Riessland, +43 676 911 97 94, partner@cbdbleibt.at

 

Die Hintergründe

Noch vor kurzem wurde aus der EU-Kommission verlautbart, dass man derzeit nicht entscheidungsfähig sei hinsichtlich mehrerer Anträge auf Zulassung von CBD-Produkten als Novel Food. Grund, so äußerte sich die Zentralregierung in Brüssel, sei die Tatsache, dass nach den Gegebenheiten der internationalen Einstufung von Cannabis als Suchtgift auch das aus Nutzhanf gewonnene CBD – im angeblich logischen Folgeschluss – als Suchtgift einzustufen sei. Und da Suchtgift nie und nimmer „Essen“ sein könne, verweigert die EU-Kommission die Weiterbearbeitung der besagten Novel-Food-Zulassungen. Freilich ist das eine überaus durchsichtige Hinhalte-Taktik. Wie berichtet hatte die WHO nach dreijähriger Beobachtungsphase eine Empfehlung an die UN abgegeben, Cannabis in suchtgifttechnischer Hinsicht neu einzustufen. Die Zugangsbarrieren zu den vielen Inhaltsstoffen des Cannabis, die allesamt gesundheitlich-therapeutisch wertvoll sind, sollten deutlich gesenkt werden. CBD mit unter 0,2 Prozent THC hätte hier nach Ansicht der WHO gänzlich aus dem Suchtgift-Einheitsabkommen für die UN-Mitgliedsstaaten gestrichen werden sollen. Wenig später akkordierte die UN-Drogenbehörde diese Empfehlung der WHO und legte die geplante Neueinstufung den Mitgliedsstaaten zur Abstimmung vor. Aber dann ging das Theater mit den Pharma-Lobbyisten los. In Folge wurde die Abstimmung verschoben, verschoben und verschoben. Genau das führte nun dazu, dass CBD von der EU-Kommission wie ein Suchtgift behandelt wird – bzw. sogar werden muss. Damit spielt sie im Umkehrschluss den Pharmakonzernen exakt so in die Hände, wie deren Lobbyisten sich das ausgedacht hatten. Es schließt sich also der unselige Kreis. Und wieder werden die Bürger der EU um eine nachvollziehbare, nicht ausschließlich den Konzerninteressen dienende Regulierung betrogen. Sich gegen diese Umtriebe der Gier und wirtschaftlichen Unredlichkeit zu wehren, steht unterm Strich der Kampagne #CBDbleibt.

 



4 Antworten zu “Regionaler Schulterschluss will CBD als Nahrungsmittel”

  1. Winter Siegfried sagt:

    In meinen Augen hat da die Pharmaindustrie ihre Hand im Spiel, die regieren offensichtlich Europa und haben Angst ihr Gift nicht mehr an die Menschen zu bringen!

  2. karl frenzel sagt:

    ICH FINDE ES SCHLIMM DAS SIE CBD STÄNDIG VERBIETEN WOLLEN:ES HILFT DEN MENSCHEN SEHR GUT;UND ZU EINEM GUTEN PREIS:UND ES WIRD SEIT TAUSENDEN VON JAHREN VERWENDET;NOVELFODD IST LÄCHERLICH

  3. Gabriele Ortner sagt:

    Wer kann uns gegen die Pharmamafia helfen, der ganze Coronawahnsinn ist meiner Ansicht nach hausgemacht, lässt sich bestimmt viel Geld verdienen mit Impfung oder Therapiemedikament. Ich hab MS
    und wünschte mir die Hanf Produkte, mit denen es mir deutlich besser geht, legal kaufen zu können bzw. von der GK bekomme, wie die Pharma produkte mit all den tollen Nebenwirkungen.

  4. […] oder schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Damit scheint der EuGH den aktuellen Plänen der EU-Kommission, CBD als Suchtstoff einzustufen, einen Riegel vor zu schieben. Die Frage, ob die Hanfblüte nun als […]

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