ARGE CANNA - Wir sind Viele!

Die "ARGE CANNA - Cannabis als natürliche, nebenwirkungsarme Arznei" ist eine unabhängige, überparteiliche Arbeitsgemeinschaft in Österreich, welche sich für die Verwendung von Cannabis als Arzneimittel einsetzt und die Forschung auf dem Feld der medizinischen Verwendung von Cannabinoiden vorantreiben will.
 
Patientinnen und Patienten müssen das Recht haben, ihre Leiden mit natürlichen Cannabisblüten lindern zu dürfen, wenn ihnen diese besser helfen als herkömmliche Arzneimittel bzw. pharmazeutisch hergestellte der Hanfpflanze wie Dronabinol oder Sativex.
 
Wir sind die Interessenvertretung für Patienten in Österreich, für kranke Menschen die vom Zugang zu medizinischem Cannabis profitieren könnten, und für die, die bereits von Cannabisarzneien profitieren. 
 
Wir sind Viele! Wer unterstützt uns bei unserer Arbeit?
 
Neben Nichtregierungs-Organisationen, Vereinen und politischen Parteien sind es vor allem Gewerbetreibende, Privatpersonen und Cannabis-PatientInnen aus ganz Österreich, die uns in unserer Arbeit für die kranken Menschen im Land unterstützen.
 
Unterstützer
 
Mitglieder
 
Die Arbeitsgemeinschaft CANNA ging aus einer Arbeitsgruppe, der AG Suchtmittel die der Piratenpartei Steiermark angehört, hervor. Nachdem sich dieser Arbeitsgruppe immer mehr Personen anschlossen die einer anderen oder gar keiner Partei angehören, entschloss sich die Gruppe eigenständig zu werden, um parteiunabhängig agieren zu können.
 
Agenda
 
Die ARGE CANNA hat es sich zum Ziel gesetzt, für Österreich passende Regelungen zu erarbeiten, die für die Allgemeinheit am Besten und vom Standpunkt der derzeitigen Gesetzeslage, am realistischsten sind. Wir wollen erreichen, dass die Kostenübernahmepraxis der Krankenkassen für Cannabinoidarzneien verbessert wird, da die horrenden Kosten von z.B. Dronabinol oder Sativex Patienten teilweise in die Illegalität drängt, um sich am Schwarzmarkt mit kostengünstigeren Cannabisprodukten unbekannter Beschaffenheit zu versorgen, und damit der Gefahr laufen ihren ohnehin schon angeschlagenen Gesundheitszustand mitunter noch weiter zu verschlechtern.
Andere wiederum züchten Cannabis, zu ihrer eigenen Sicherheit vor Verunreinigung, selbst zuhause und setzen sich somit erst recht wieder einer möglichen Strafverfolgung mit all ihren Konsequenzen aus.
 
Das müsste nicht so sein, das Gesundheitsministerium hätte über die AGES die Möglichkeit Patienten mit Cannabis zu versorgen. Ein weiterer Ansatz wäre die sofortige Beendigung der Strafverfolgung von Patienten, wenn diese Cannabis zum medizinischen Gebrauch produzieren und besitzen.
  

 
Ein Auszug unserer Ziele:
 
  • Kostenübernahmequote der Krankenkassen erhöhen
  • Straffreistellung von Besitz und Produktion von Cannabis bei Patienten mit entsprechender medizinischer Indikation
  • Zulassung von natürlichen Cannabisprodukten (Blüten) als Medikament, Abgabe Apotheke, Produktion AGES
    • Qualitätssicherung/Standardisierung für Patienten (vor allem in der Geriatrie- und Palliativmedizin)
    • Versorgungsgarantie
    • niedriger Preis, da Herstellung im Inland
  • Informationen für Patienten zur Verfügung stellen
    • Bionorica & THC Farm (Dronabinol & Sativex)
    • Anfragen in Ministerien (Fragenkatalog der ARGE CANNA)
    • Diskussionen, Seminare
    • Broschüren
  • Informationen für Ärzte zur Verfügung stellen
  • Vorantreiben der Forschung auf dem Gebiet der Cannabinoide in Europa, insbesondere in Österreich
  • Reduzierung des Schwarzmarktes
 
 
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