Gesundheitsministerin Rendi-Wagner stellt den Rahmen bei Industriehanf-Produkten klar

30. Oktober 2017. Wie angekündigt hat das Gesundheitsministerium die Grenzwerte für THC-haltige Cannabisprodukte offiziell festgelegt: Für Cannabis, welches im EU- und/oder österreichischen Katalog der legalen Industriehanfsorten gelistet ist, gelten 0,3 Prozent als Grenzwert für den Prozentanteil von THC in einem daraus gefertigten Produkt, stellt die nun von Ministerin Rendi-Wagner nach intensivem Begutachtungsverfahren geltend gemachte Novelle der ministeriellen Suchtgiftverordnung klar. Dies entspricht einer von der ARGE CANNA immer wieder verlangten Klärung der zuvor unsicheren Rechtslage, die angesichts des florierenden neuen CBD-Marktes  unpraktizierbar geworden war.

Den genauen Wortlaut der neuen SMV finden Sie HIER.



5 Antworten zu “Gesundheitsministerin Rendi-Wagner stellt den Rahmen bei Industriehanf-Produkten klar”

  1. Allgood sagt:

    Danke ARGE CANNA!

  2. Katzinger Rudolf sagt:

    Wir finden euch und eure Produkte super!

  3. Maria sagt:

    Wir verkaufen sehr erfolgreich CBD Produkte an Private und Ärzte und haben alles an internationalen Zertifizierungen, strengste unabhängige Testverfahren, die sich nicht mehr toppen lassen und sind an der Börse notiert. Umso mehr erstaunt es mich immer wieder aufs Neue, wie qualitätsunkontrolliert in Europa der Cannabis Markt vor sich hin chaotisiert. Zum Nachteil aller, die europäische Hersteller-Öle im Internet oder in Geschäften kaufen. Bis heute habe ich noch keine Antwort auf die Frage: Was ist das AC Gütesiegel verglichen mit den staatlich höchsten zu vorweisenden Qualitätskontrollen z.B. in den USA wert? Wer sind die dahinterstehenden Labore? Welche Testverfahren wenden diese an? Worin sind diese akkreditiert? Welche Normen liegen den Testverfahren zugrunde? Monatelange Internetrecherchen, aber keine aufklärenden Antworten bekommen, geschweige denn zufriedenstellende. Ich danke für volle Aufklärung! Liebe Grüße

    • paxmundi_vn3eqv2o sagt:

      Zur Beantwortung Ihrer Fragen: Das AC-Gütesiegel ist ein unabhängiges Qualitätsgütesiegel, vergeben von einer Nicht-Regierungs-Organisation aus betroffenen PatientInnen und bezahlt von freiwilligen Spenden. Die Glaubwürdigkeit des AC-Gütesiegels ist daher enorm viel größer als jene Ihrer “Börse notierten Firma” oder deren “staatlich höchsten zu vorweisenden Qualitätskontrollen z. B. in den USA”.
      Die “dahinterstehenden” Labore – also unsere Partnerlabors für die Analysen – finden Sie HIER: https://arge-canna.at/netzwerk/partner/
      Es werden unterschiedliche Cannabinoidprofile im HPLC-Analyseverfahren in diesen Labors erstellt, auch im Auftrag der ARGE CANNA.
      Wenn sie mit “akkreditiert” meinen, ob die Labors für ihre Methoden offizielle Zertifizierungen nach ISO gekauft haben oder als Laborpartner der Regierung von deren Agenturen (z.B. http://www.ages.at) anerkannt sind, kann ich Ihnen mitteilen, dass es in Österreich die GMP-Zertifizierung gibt, die unsere Labors selbstverständlich haben, und dann gibt es die Akkreditierung von ISO-Normen für Analyseverfahren in Labors, wo es eigentlich nur darum geht, ob staatliche Aufträge an das Labor erteilt werden oder nicht und ob die Ergebnisse einer Standardisierung folgen. Dennoch haben wir auch bei zweiterem sehr gute Nachrichten für Sie: Unsere Labors sind im Prozess der Akkreditierung begriffen und wir haben für 2018 bereits mehrere Übereinkünfte mit Labors getroffen, um einen Laborring zu verwirklichen, der unwidersprechliche, auch vor dem Gesetzgeber geltende Analyseergebnisse bringt! Übrigens gibt es für Cannabinoidanalytik unseres Wissen nach keine international verfügbaren ISO-Normen.

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