Labortest zeigt: Kannaway-Behauptungen irreführend

Immer und immer wieder taucht der Name Kannaway in Anfragen an die ARGE CANNA auf. PatientInnen möchten wissen, ob das Produkt „Pure Gold“ empfehlenswert ist. Leider nein: Wir haben uns die Sache genau angesehen.

  • Edit 8. Juni 2019: Wir haben aus Datenschutzgründen in allen unseren hier veröffentlichten Belegdokumenten persönliche Daten gelöscht oder geschwärzt. Sämtliche geschwärzten oder gelöschten Daten liegen der ARGE CANNA im Klartext vor.

Kannaway ist eine Markenname, der der Firma Medical Marihuana Inc. (MMI) gehört. MMI ist ein US-Unternehmen, welches 2009 gegründet wurde. Führende Funktionäre dieser Firma waren lt. Wikipedia mehrfach in Betrugsfälle involviert und angeklagt. Einer der führenden Köpfe des Unternehmens war zuvor in leitender Funktion in jener Firma tätig, die mit sogenannten Penny Stocks („Schrottaktien“) an der Wall Street spekulierte und später im Film Wolf of Wall Street porträtiert wurde.

Die Methode von Kannaway ist das sogenannte Multi-Level-Marketing, kurz MLM genannt. Man kennt vergleichbares von Versicherungs-Splittergruppen und Direktvertrieben von z. B. Haushaltswaren. Beim MLM kann und soll jeder Interessierte zum Händler werden, um Kannaway-Produkte zum vergünstigten Preis einzukaufen und teurer im Bekannten- und Verwandtenkreis weiterzuverkaufen. So entsteht ein ständig wachsendes Netz aus Sub-Unternehmern („Markenbotschaftern“), die die Kannaway-Produkte vertreiben. Im größeren Stil werden dann von solchen Sub-Unternehmern z. B. Veranstaltungsorte angemietet (wie etwa ein Festsaal im Gemeindeamt einer kleinen Ortschaft, siehe z. B. diese erstaunliche Einladung HIER) und dann Verkaufsveranstaltungen abgehalten. Oft nennen sich solche Events auch „Informationsabende über Cannabis“ oder so ähnlich, nebenbei werden dann die Kannaway-Produkte feilgeboten.

Kannaway behauptet, ein biologisches Vollspektrum-CBD-Öl herzustellen und anzubieten. Es nennt sich Kannaway Pure Gold. Man posaunt herum, dass man hervorragende Laboranalysezertifikate vorlegen kann, welche die enorme Qualität des Produkts belegen. Außerdem gäbe es unzählige Erfahrungsberichte von Anwendern, die geradezu wundersame Wirkungen erfahren hätten. Nicht von Kannaway oder MMI selbst, sondern von besonders aktiven Sub-Unternehmern hört man überaus oft, dass das CBD-Öl von Kannaway das einzige sei, das wirken würde, und dass andere CBD-Öle im Vergleich relativ wertlos seien.

Hierzu ein paar Belege:

• Die Analyseergebnisse, mit denen KANNAWAY die Qualität des eigenen Produkts belegt – bitte beachten Sie, dass kein durchführendes Labor angegeben wurde, es dürften daher die Ergebnisse aus einem Kannaway-eigenen Labor stammen: EU-Lab-Results.pdf

• Eine ziemlich haarsträubende „Erklärung“ aus dem Internet zum niedrigen CBD-Gehalt des KANNAWAY PURE GOLD-Produkt: Rechenbeispiel.pdf

• Website einer besonders aktiven Markenbotschafterin: https://www.sylvia-elisabeth-peter.com/kannaway-hanfprodukte-mit-cbd/

• Ein besonders krasses Beispiel so einer „Markenbotschafter“-Werbung behauptet, das Produkte enthalte 83% CBD: web_bk_kw_basis_infos.pdf

• Ein Beispiel für eine KANNAWAY-Markektingveranstaltung : KW-Einladung-Mödling.jpg

• Edit 8. Juni 2019: Ebenfalls sehenswert ist diese erstaunliche Einladung HIER.

• Ein absolut haarsträubender Vergleich zwischen Kannaway Pure Gold und einem „typischen Bio-Hanföl“, unserer Meinung nach verfolgt diese Info das Ziel der Irreführung und verschlimmert die Verwirrung bei Patienten absichtlich, um daraus Kapital zu schlagen: Vergleich-8%.pdf

Ein Erfahrungsbericht eines Besuchers so einer Marketingveranstaltung

 

Die ARGE CANNA hat eine Flasche 120ml KANNAWAY PURE GOLD gekauft und in unseren Partnerlaboren auf Herz und Nieren prüfen lassen. Herausgekommen ist folgendes:

Kannaway Pure Gold enthält extrem wenig CBD, weniger als 1%. Ein Tropfen dieses Öls enthält weniger als 0,5 Milligramm CBD. Wenn man sich an der niedrigsten wirksamen Dosis ausrichtet, die Dr. Grotenhermen in seinem Buch „CBD“ gibt, nämlich 150 Milligramm pro Tag, dann müsste man von diesem Produkt 300 Tropfen pro Tag einnehmen, um zu dieser Dosierung zu kommen. Somit wäre die Flasche in 8 Tagen leer. (vgl. Dosierungsempfehlungen hier)

Kannaway Pure Gold enthält ansonsten ausschließlich MCT-Öl, ein denaturiertes Kokosöl, neben den winzigen Mengen CBD. Es wurden keinerlei sonstige Cannabinoide oder Terpene festgestellt. Die oft gehörte Behauptung, es handle sich um ein Vollspektrum-CBD-Öl, haben unsere Laboranalysen widerlegt, soferne man davon ausgeht, dass der Begriff Vollspektrum-CBD-Öl sich auf Produkte bezieht, die ein breites Spektrum von Cannabinoiden und Terpenen enthalten.

– Immerhin wurden in dem Produkt keine Belastungen mit Mikrobiologie, Schwermetallen, Pestiziden oder PAK gefunden.

Das Analyse-Gesamtpaket können Sie hier downloaden: ANALYSEN KANNAWAY

Das alles ist noch nicht so schlimm, wäre da nicht der Preis des Produkts. Eine Flasche Kannaway Pure Gold mit 120ml kostet deutlich über 100 Euro. Die meisten anderen handelsüblichen CBD-Vollspektrum-Produkte enthalten nicht nur tatsächlich andere Cannabinoide und Terpene, sondern kosten auch deutlich weniger, durchschnittlich sind sie um ca. 70 Prozent billiger und können aufgrund des vom starken und breiten Cannabinoidspektrum verursachten Entourageeffekts auch niedriger dosiert werden. Die Wirkung eines solchen „echten“ Vollspektrum-Öls dürfte wohl auch deutlich besser sein aufgrund genau dieses Entourageeffekts, den die Cannabinoide und Terpene gemeinsam im Körper entfachen.

Insgesamt ist das Kannaway Pure Gold ein extrem überteuertes Produkt mit sehr niedrigem Wirkstoffgehalt, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass von den Wirkstoffen des Hanf irgendwas enthalten ist, abgesehen von reinem CBD. Die ARGE CANNA rät vom Kauf dieses Produkts daher ausdrücklich ab.

Stattdessen empfehlen wir, ausschließlich die von uns im Labor überprüften und begütesiegelten Produkte zu wählen. Sie finden diese HIER.

Einige weiterführende Links zum Thema:

https://www.hanf-magazin.com/kolumnen/multi-level-marketing-und-cbd-in-wenigen-schritten-vom-laien-zum-fachhaendler/

https://www.thestreet.com/story/13021357/1/medical-marijuana-inc-acquires-kannaway-the-amway-of-hemp-and-cbd-products.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Medical_Marijuana,_Inc.



21 Antworten zu “Labortest zeigt: Kannaway-Behauptungen irreführend”

  1. Claus sagt:

    Das müsste doch verboten werden.

  2. Ins geheim habe ich das schon vermutet. Gut das Ihr das getestet habt und Veröffentlicht. Mitbewerber sind wir alle , aber was da Kannaway macht ist nicht richtig. Allein die Rechenspiele vom Inhalt sind irreführend.
    Danke.

  3. RELLAX sagt:

    Als Hanfladen Besitzer verlasse ich mich be CBD Produkten ausschließlich auf Biobloom.
    Nur bestes Feedback von Hund,Katz,und Mensch.

    Danke arge-canna für Eure super Arbeit.
    lG

    • Walter Amann sagt:

      @RELLAX
      das ist ein Thread zum Thema „KANNAWAY“ … niemand interessiert es, welche Produkte sie in ihrem Shop verkaufen, ich empfinde das als lästige Schleichwerbung.
      Zumal ihr Shop auch nicht gesetzeskonform ist, wenn schon „Aromaöl-Trick“, dann richtig und „Verzehrempfehlungen“ sowie „gesundheitsbezogene Aussagen“ sind auch nicht erlaubt.
      Bei allen Ölen DEUTLICH zu vermerken, dass sie „nicht für den menschlichen Verzehr geeignet“ sind, haben sie geflissentlich „vergessen“ ?!

      Und letztlich sollten wir festhalten, dass ihre Artikel für Tiere keine „CBD-Produkte“ sondern „Hanfprodukte“ sind die keine Cannabinoide CBD enthalten.

  4. Schmiidt sagt:

    Ich habe das im Januar ausprobiert nachdem eine Kollegin aus Österreich wiederum eine andere Kollegin aus Österreich gefragt hat wegen den CBD Öl! Leider bin ich in diese österreichische Glaubensgemeinschaft reingekommen. Sie machen eine tolle Salbe aber das Öl kann ich nicht mit reinstem Gewissen weiter empfehlen und von daher bin ich dafür, dass ganz viele davon Bescheid wissen und es eigentlich vom Markt genommen werden müsste.

    • Walter Amann sagt:

      Der Nepp bei der Salbe (Salve) ist noch um ein Vielfaches größer als bei den Ölen …

      Der Tiegel (1,3oz/40ml) kostet über 50€ und enthält lediglich 50mg CBD,
      das entspricht einem unverschämten Preis von 1€ für 1mg CBD
      Der normale Marktpreis für 1mg CBD liegt bei ca. 0,04-0,06€ …
      Kannaway Salbe ist also um ca. das 25fache überteuert !!! (das Öl ca. das 6fache des üblichen Marktpreises)

      Bei der „Travel-Salbe“ im Miniformat für 4,19€ ist überhaupt kein Inhalt bzw. CBD-Gehalt angegeben, hier ist der Wucher vermutlich noch höher. Dieses Produkt ist als „Sample“ gekennzeichnet, wird aber gegen Bezahlung abgegeben, deshalb liegt hier auch ein Verstoss gegen die Kennzeichnungspflicht vor.

  5. Gerwald sagt:

    Bei uns im Burgenland gibt es mehrere Familienbetriebe, die so etwas sehr hochwertig produzieren, auch mit gutem Vertriebsnetz.
    Verstehe ich nicht, wieso Konsumenten dann solche ausländischen Konzerne bereichern.

  6. Walter Amann sagt:

    fauler Coup von Kannaway aufgedekt…
    Angebliche „Zulassung“ in Bulgarien ANNULLIERT

    Kannaway wirbt groß im Internet mit einer angeblichen Zulassung
    für das Wucher-Preis-Öl Pure Gold durch die Behörden in Bulgarien.

    Nach Auskunft der zuständigen bulgarischen Gesundheitsbehörde BFSA
    wurde „PureGoldÖl“ durch einen technischen Fehler in ein sog. „Free Sales Certificate“ aufgenommen. Weil es Cannabidiol (CBD) enthält entspricht es aber nicht den gesetzlichen Anforderungen in Bulgarien, deshalb wurde dieses Zertifikat von den bulgarischen Behörden ANNULLIERT.

    Originaltext Mail der bulgarischen Gesundheitsbehörde 17.06.2019
    Dear Amann,
    Regarding to the Free sales certificate issued to the company Kannaway, based on technical error the product (Pure Gold) was included in it, but it is not under the legal requirements for the ingredients of the food additive on the label (the product contains cannabidiol) and therefore the certificate was canceled.
    Yordanova Rumyana BFSA Bulgarien
    Mail: R_Yordanova(at)bfsa.bg

  7. Romana Wansch sagt:

    Ich bin mehrfach angesprochen und eingeladen worden. Mir wurde versichert viel Geld damit zu verdienen. 100 % rein. Mir ist die ganze Sache von Anfang an sehr merkwürdig vorgekommen. Das Öl wird gehandelt, zum Teil ohne Gewerbeberechtigung, keine Ahnung von der Wirksamkeit, keine Ahnung was und wo und bei wem es angewendet kann und darf. Es wird Vertrieben ohne Ahnung. Ich kann nur sagen das ist Körperverletzung! Hat von den Vertreiben irgendwer eine Ausbildung, irgendwer eine Ahnung? Nein es steht nur der Gewinn im Vordergrund. Was ist das für ein Gewinn???? Das frag ich mich. Das ist nichts als Betrug!!!!!

  8. Walter Amann sagt:

    Ober-Prediger von Kannaway wie Franz P. und Ehefrau Hanka (St.Martin NÖ), ihr Spezi Roland S. sowie Alexandra H.-S. (die Hanf-Hummel-Pummel aus Ferschnitz) und viele weitere Keuler veranstalten nach wie vor diese “Vorträge über Hanf”, die nichts anderes sind als getarnte Verkaufs Veranstaltungen, die nicht genehmigt und deshalb verboten sind, auch weil Produkte angeboten werden, die in der gesamten EU nicht verkauft werden dürfen.

    Diese illegalen, gesetzwidrigen Veranstaltungen sind NICHT behördlich genehmigt und sollten bei BH und Polizei gemeldet werden.

    Last euch auch nicht als Vertriebspartner anwerben. Der Verkauf von Kannaway-CBD-Produkten ist verboten und kann mit hohen Geldbußen bestraft werden. Geschädigte sollten Anzeige bei Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten.

    Geschädigte können sich auch an das Sozialministerium bzw. AGES wenden.

  9. Walter Amann sagt:

    Es geht munter weiter …
    Roland+Lisa S. werden von Franz P. auf dessen FB-Seite als neue “International Direktor” gefeiert.
    Tolle Leistung, dafür muss man schon ganz schön vielen Leuten mit dem Kannaway-Nepp-Öl das Geld aus der Tasche ziehen. Und das in Österreich, wo der Verkauf doch verboten ist.

    Leute, ihr seid keine “Organisation” sondern eine offenbar kriminelle Vereinigung, die vorsätzlich gesetzwidrige Geschäfte macht. Vielleicht schaut sich mal ein Staatsanwalt die Sache an und qualifiziert euch für ein paar Jahre Schwedische Gardinen” …

    • Lieber Herr Amann! Danke für Ihr Engagement als Kommentator auf unserer Website. Wir haben Ihnen kürzlich eine E-Mail zu senden versucht, aber bislang keine Antwort erhalten. Daher fragen wir uns: Ist a.Walter@safe-mail.net Ihre korrekte E-Mail-Adresse? Wenn nicht, dann teilen Sie uns bitte mit, wie wir Sie erreichen können. Danke und herzliche Grüße, das ARGE CANNA Team

  10. Rainer Heinrich sagt:

    Nun wenn diese Sache des Betruges u
    u.s.w stimmen sollte und sie die Herren auf frischer tat erwischen wollen diesen Sonntag in Pasching mit einem Arzt als Vortragenden der aus dem Ausland kommt Beginn 13:00 die Chance !!!!!?????

    • Walter Amann sagt:

      Der „Arzt“ (Dr. Stuart T.) ist kein „Doktor der Medizin“ sondern ein „PhD“ (Doctor of Philosophy)….

      Gleichzustellen ist der PhD im Englischsprachigen nicht mit einer Promotion in medizinischen Fächern. Hierbei handelt es sich um einen MD-PhD, der nur an Schools of Medicine verliehen wird.

      Den Spruch „auf frischer Tat erwischen“ verstehe ich nicht…
      bei was „erwischen“ ?? Es wird doch (noch) keiner der „Herren und Damen“ gesucht. Die Identitäten und Wohnsitze der österreichischen Kannaway-Keuler wie Familie Roland S., Hanka und Franz P. oder Daniel S. u.a. sind den Behörden bestens bekannt. Also wartet doch einfach ab, was die Behörden gegen die illegalen Geschäftstätigkeiten dieser Personen unternehmen.

  11. Walter Amann sagt:

    Nach Fake-Meldung über CBD-Zulassung in Bulgarien
    jetzt weitere Kannaway-Fake-Meldung zu „Novel Food“

    Ich muss mich heute wieder einmal in Sachen Kannaway zu Wort melden, weil selbständige Vertriebspartner dieser Firma mit neuen, illegalen Aktivitäten auffällig werden und falsche Behauptungen hinsichtlich der Legalität von Kannaway-Ölen verbreiten.

    Es sind Drucksachen in Umlauf, die betreffend der Öle die Aussage enthalten:
    „Zugelassen nach EU-Richtlinien, kein NovelFood“

    Auch auf verschiedenen Webseiten taucht immer wieder diese (falsche) Behauptung auf, dass das Kannaway-Öl nicht der NovelFood-VO unterliegen würde. Auch ein Schreiben von einem „Janne Heimonen Seniordirektor Kannaway Europe BV“ kursiert dazu im Internet.

    Fake 1: „zugelassen nach EU-Richtlinien“? Nach welchen? Eine solche „Zulassung“ kann gar nicht vorliegen, weil nur eine Zulassung als NovelFood in Frage kommt … diese besteht nicht!

    Fake 2: „kein Novel Food“? Was sonst ?

    Machen wir es kurz und schmerzlos für Kannaway:
    Kannaway beruft sich darauf, ihr Öl würde unter der möglichen magischen Grenze von 3% CBD-Gehalt liegen, bzw. den natürlichen CBD-Gehalt der Pflanze nach Verarbeitung nicht überschreiten und deshalb nicht als NovelFood gelten.
    Mag sein, spielt jedoch keine Rolle, weil in diesem Zusammenhang auch eine „natürliche Pressung“ gefordert ist. Und hier findet die Kannaway-Verdummung (Absicht oder Unwissenheit?) ihren Höhepunnkt. Kannaway produziert doch tatsächlich durch natürliche Pressung von Hanfpflanzen KOKOSÖL MIT CBD !!! Ein echtes Wunder ? Können die vielleicht auch Wein aus Wasser machen?
    Nein natürlich nicht, die wollen nur davon ablenken, dass sie Kokosöl mit CBD-Extrakt anreichern, denn dieser Umstand bedeutet nach NF-VO „Anreicherung von Lebensmitteln (Kokosöl) mit CBD“ und fällt damit unter NF. Und selbst allein das CBD-Extrakt wird seit Feb2019 als NF eingestuft.

    Damit dürften die Fake-Meldungen „Kannaway-Öl ist kein NovelFood“ widerlegt sein. Nichts als Verdummung und Verwirrung stiften wie bei der Bulgarien-Meldung. Für wie dumm hält Kannaway potentielle Kunden?

    Wer als Kannaway-“Ambassador“ weiterhin solchen Nonsens verbreitet könnte Gefahr laufen, dass dies als unlautere, strafbare Werbung (in Deutschland §16 UWG in Austria ähnlich) angesehen wird. Das ist keine OWI oder Kavaliersdelikt, sondern eine STRAFTAT, die mit Gefängnis bis 2 Jahren geahndet werden kann. Darüber sollten mal diese Kannaway-Verticker nachdenken!

    Fazit: Das Kannaway-Öl ist eindeutig „Novel Food“, hat dafür jedoch keine Zulassung und ist aus diesem Grund in Österreich nicht verkehrsfähig, ein Verkauf somit ILLEGAL.

    … ein schönes Wochenende

  12. Walter Amann sagt:

    Der „Kannaway-Chef Österreich“, wie er sich gern selbst
    bezeichnet, Franz P. aus St. Martin ist mit seiner Frau
    Hanka dieses Wochenende wieder auf Dummenfang in
    Ainring und am Sonntag in Salzburg um neue illegale
    Vertriebspartner für Kannaway anzuwerben.

    Laßt euch nicht von diesem „Pärchen“ für dumm verkaufen,
    der Verkauf der Kannaway-Nepp-Produkte ist in Österreich
    weiterhin VERBOTEN … !!!

    ihr könnt von den Behörden mit hohen Strafen belegt werden !!

  13. Sabine Holzer sagt:

    Hallo Leute,
    einer dieser Menschen war bei mir im Geschäft und hat mich zu diesem Produkt ausführlichst beraten. Als er jedoch keine Werbematerialien hergeben wollte (um meine Kunden mit Infos im Vorfeld zu den Produkten zu informieren) und meinte, über die Kassa könnte das nicht laufen, bin ich ausgestiegen. Nun habe ich mich auf diversen Internetseiten und Foren informiert und bin froh, dass ich hier nicht zugesagt habe.
    Danke für “eure Hilfe” durch die vielen Kommentare hier!!!
    manno Mann…. welch ein Schund mit dem Hanf…
    LG Sabine

  14. Sabine Schubert sagt:

    Hallo. Ich hab mir von meiner Kollegin so eine kleine Flasche abdrehen lassen, da sie meinte, es könne meinem ängstlich Hund helfen. Meinem Chihuahua geht es seit ein paar Tagen nicht so rosig. Muss ich mir Sorgen machen, kann das vom Öl sein? Sie hat täglich einen Tropfen ins Futter bekommen. Sie frisst nicht mehr ordentlich und ist immer müde. Bitte um Info, ob dieses Zeig meinem Hund schadet.
    Vielen lieben Dank
    Sabine und Luna

    • Liebe Sabine! Wir halten es für sehr unwahrscheinlich, dass 1 Tropfen von diesem Öl so eine starke Wirkung hat, dass dem Hund der Appetit vergeht und er nur noch schlafen will. Das ist zwar ein sehr kleiner Hund, aber der Gehalt an Wirkstoffen in diesem Öl ist überaus niedrig und macht es sehr unwahrscheinlich, dass es dem Hund irgendeine Wirkung verursacht, und von Plazebo-Effekt kann man bei einem Hund nicht reden. Viel näher als bei der verschwindend geringen Menge CBD, die in einem Tropfen dieses Öls drin ist, läge vielleicht die Vermutung, dass ihm das MCT-Öl nicht so gut bekommt. Beim Menschen geht dieses Öl ja ohne nennenswerte Widerstände in den Blutkreislauf und führt zwar fallweise zu verbesserter Wirkstoffzufuhr, allerdings ist es auch deutlich geeigneter, Fettleibigkeit bzw. ernährungsbedingte Müdigkeit zu verursachen. Allgemein aber sind wir der Meinung, dass das Beschwerdebild deines Hundes gar nicht auf dieses Öl zurückzuführen ist. Du solltest mit dem Hund zum Arzt gehen, wenn sich die Appetitlosigkeit und Müdigkeit nicht bessert. Und wir würden dir empfehlen, dem Hund ein anderes, günstigeres CBD-Öl mit mehr Wirkstoff zu geben, das auch von uns getestet wurde und garantiert keine Schadstoffe enthält – diese Mittel findest du unter https://www.arge-canna.at/guetesiegel/partnerfirmen

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