Verschiedene Möglichkeiten, Cannabisblätter zu nutzen

In Österreich ist es unter bestimmten Voraussetzungen legal, Cannabis zu Hause anzubauen. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass die Cannabispflanzen nicht zur Blüte gebracht werden dürfen. So soll vermieden werden, dass THC-haltige Blüten entstehen, die dann zum Konsum genutzt werden. Hanfpflanzen sind echte Hingucker, doch sie dienen nicht nur Dekozwecken. Es spricht nichts dagegen, Hanfblätter zu ernten und diese zu verschiedenen Zwecken zu verwenden. Doch wozu lassen sich die Blätter der Cannabispflanze eigentlich nutzen?


Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/flachfokus-fotografie-der-cannabispflanze-606506/

Cannabisblätter sind kein Abfallprodukt

Cannabis ist eine Nutzpflanze. Auch wenn sie sich vor allem durch ihre Nutzung als Rauschmittel einen Namen gemacht hat, gibt es auch zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten. Ein Großteil der Kraft des Hanfs steckt in dessen Blüte. Diese wiederum ist in österreichischen Privathaushalten verboten. Doch auch die Blätter beinhalten einige wertvolle Inhaltsstoffe, die sie zu echten Allroundern machen.

Beim Zuschneiden der Hanfpflanze sollte man die Blätter also aufheben und nutzen anstatt sie in den Mülleimer zu werfen – Abfallprodukte sind die grünen Fächerblätter nämlich ganz und gar nicht. Um Cannabispflanzen mit besonders kraftvollen Blättern anbauen zu können, sollte man die Samen im Fachhandel erwerben. Über https://Zamnesia.com/de findet man eine sehr gute Auswahl hochwertiger Sorten.

Nicht zum Rauchen geeignet

Zwar ist der Cannabisanbau hierzulande legal, dennoch sollte man vom Konsum Abstand nehmen. Und das gilt nicht nur für Cannabisblüten, sondern auch für die Blätter. Besonders bei der Ernte großer Blätter, die vor allem dem Zuschnitt dient, empfiehlt sich das Rauchen nicht. Das liegt einerseits daran, dass die großen Blätter nur sehr wenig THC enthalten. Wer sich eine berauschende Wirkung erhofft, wird diese auf durch das Rauchen von Hanfblättern nicht erleben.

Andererseits besitzen die größeren Blätter keine Trichome. Trichome sind die kristallinen Kugeln, die der Hanfpflanze ihre weiß-pelzige Optik verleihen. Diese Harzkugeln sind der Ursprung der Cannabinoide. Je weniger davon sich am Blatt befinden, desto geringer der Effekt beim Rauchen. Doch auch unabhängig von der Wirkung ist das Rauchen dieser Blätter nicht anzuraten. Sie verfügen über einen bitteren und scharfen Geschmack, der als sehr unangenehm wahrgenommen wird.

Zum Essen verwenden

Hanfblätter sind eine hervorragende Zutat, wenn es um das Zubereiten von Speisen geht. Ihre positiven Eigenschaften lassen sich im Kochprozess sehr gut lösen. Deshalb eignen sie sich besonders gut für das Backen von Keksen und anderen Leckereien mit Hanf. Diese Lebensmittel wirken dann natürlich nicht berauschend, beinhalten aber dennoch die volle Kraft des Hanfs.

Viele Hobbyköche entschließen sich dazu, die Stile der größeren Blätter abzutrennen. Das ist nicht nötig, eröffnet aber noch eine weitere Möglichkeit. Aus ihnen lässt sich nämlich delikate Butter herstellen – die sogenannte Cannabutter.

Tee herstellen

Cannabis Tee ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Vorzüge der Wunderpflanze zu genießen. Dazu gießt man die frischen Blätter mit heißem Wasser auf und lässt den Aufguss einige Minuten ziehen – optimal sind dabei fünf Minuten. In dieser Zeit lösen sich die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanfs, aber es werden noch nicht so viele Bitterstoffe freigesetzt.

Ist eine größere Ernte angefallen, kann man die einzelnen Blätter auch trocknen und sie in einem geeigneten Gefäß verwahren. So hat man lange etwas von der Ernte und kann regelmäßig aromatischen Hanf Tee trinken.

Kraftvolle Smoothies zaubern

Hanf gilt als wahres Superfood, weshalb per Rechtslage überwiegend die Blüten als kritische erachtet werden. Besonders gut kommen seine Wirkstoffe zur Geltung, wenn die Blätter roh verzehrt werden. Der bittere Geschmack kann für manche Menschen jedoch abschreckend wirken. Wer dennoch von der vollen Kraft des Hanfs profitieren möchte, kann die Blätter direkt nach dem Trimmen auspressen.

Das dabei gewonnene Konzentrat eignet sich optimal dafür, um gesunde Smoothies aufzuwerten. Dabei kann man es im Mixer mit verschiedenen anderen Zutaten wie Banane, Kiwi oder frischen Beeren mischen.

Tinkturen herstellen

Cannabis wirkt nicht nur bei oraler Einnahme gesund auf Geist und Körper, sondern auch durch äußerliche Anwendung. Um eine Cannabis Tinktur herzustellen, gibt man die frischen Blätter in reinen Alkohol. Dort lässt man sie mindestens sechs Wochen lang ziehen. Danach öffnet man den Behälter und lässt den Alkohol teilweise verdampfen. Sobald die eingelegten Blätter abgeseiht wurden, kann man die Tinktur auf die Haut geben.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.